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The Imitation Game - Ein streng geheimes Leben

(The Imitation Game)

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USA, UK , Originalsprache: Englisch
, FSK ab 12

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(Regie)

(Drehbuch)

(Produktion)
(Produktion)
(Produktion)

(Musik)

(Kamera)

(Schnitt)

: Alan Turing
: Joan Clarke
: Hugh Alexander
: Maj. Gen. Stewart Menzies
: Alastair Denniston
: John Cairncross
: Peter Hilton
: Detective Nock
: junger Turing
: Christopher Morcom
: Dorothy Clarke, Joans Mutter
: Helen
: Jack Good
: Superintendent Smith
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"The Imitation Game" ist eine dramatisch zugespitzte Filmbiografie über den britischen Logiker, Mathematiker, Kryptoanalytiker und Informatiker Alan Turing. Die Hauptrollen spielen Benedict Cumberbatch und Keira Knightley, Morten Tyldum führte Regie, das Drehbuch schrieb Graham Moore auf der Grundlage der Biographie "Alan Turing - Enigma" von Andrew Hodges. · Der Film feierte beim 41. Telluride Film Festival am 29. August 2014 Weltpremiere und wurde auch im September beim 39. Toronto International Film Festival gezeigt, wo er den Publikumspreis für den besten Spielfilm gewann. Die Europapremiere war am 8. Oktober 2014 beim London Film Festival. In Deutschland kam der Film am 22. Januar 2015 in die Kinos. 2015 wurde er mit dem Oscar für das beste adaptierte Drehbuch ausgezeichnet.

Titel zu diesem Film:

» The Imitation Game - Ein streng geheimes Leben
» The Imitation Game

Filmtrailer:



Handlung:

Der Film besteht aus drei ineinander verwobenen Handlungssträngen, welche wichtige Abschnitte in Alan Turings Leben darstellen. Im Folgenden sind diese, anders als im Film, in chronologischer Ordnung angegeben.

1927:
Der junge Alan Turing ist ein introvertierter Junge, der von seinen Schulkameraden auf Grund seiner Andersartigkeit gemobbt wird. Lediglich sein Freund Christopher steht zu ihm. Sie tauschen im Mathematikunterricht verschlüsselte Botschaften aus. Alan beginnt, sich in Christopher zu verlieben. Als er ihm seine Liebe nach den Ferien offenbaren möchte, erfährt er, dass Christopher an Tuberkulose gestorben ist.

1939:
Nach dem Beginn der Kriegshandlungen zwischen Deutschland und Großbritannien bewirbt sich Turing um eine Stelle bei der Government Code and Cypher School in Bletchley Park. Während des Vorstellungsgesprächs mit Commander Alastair Denniston macht er bei diesem wegen seiner Arroganz und sozialen Inkompetenz einen negativen Eindruck. Trotzdem kann er Denniston überzeugen, ihn einzustellen. Zusammen mit Hugh Alexander, John Cairncross, Peter Hilton, Keith Furman und Charles Richards soll er die durch die Enigma verschlüsselten Nachrichten der deutschen Armee "knacken". Schnell entwickelt Turing die Idee, eine kryptanalytische Maschine zu bauen, um den sich täglich ändernden Schlüssel schneller herauszufinden. Bei seinen Vorgesetzten findet er damit keine Unterstützung, weshalb er sich an Winston Churchill wendet, der ihn daraufhin als Leiter des Teams einsetzt.

Turing feuert Furman und Richards und stellt dafür Joan Clarke und einen weiteren Mitarbeiter ein. Zu Joan Clarke baut er während seiner Arbeit eine emotionale Beziehung auf. Da Clarkes Eltern sie drängen, sich zu verloben, macht Turing ihr einen Heiratsantrag, damit sie weiter an dem Projekt arbeiten kann.

Turing stellt seine elektromechanische "Knackmaschine" (Turing-Bombe, im Film von ihm "Christopher" genannt) fertig; sie arbeitet aber zu langsam, um die deutschen Kryptogramme brechen zu können. Sein Vorgesetzter Alastair Denniston gibt dem Team eine Frist von einem Monat, in der sie Fortschritte vorzuweisen sollen, andernfalls will er das Projekt stoppen. Als eine Kollegin einer anderen Abteilung bei einem Flirt mit Hugh Alexander erwähnt, dass ihr deutscher Gegenüber seine Funksprüche immer gleich einleitet, hat Turing die entscheidende Idee. Da zu Beginn jeden Tages ein Wetterbericht verschlüsselt gesendet wird, der stets mit denselben Worten beginnt und endet, kann das Team den Suchraum für die Maschine einschränken, und endlich gelingt es, den Code zu knacken.

Trotz des Erfolges werden manche der nun bekannten deutschen Angriffspläne nicht weitergeleitet und Verluste auf Seiten der Alliierten in Kauf genommen, da Turing und sein Team befürchten, die Deutschen würden ansonsten erfahren, dass die Enigma kompromittiert ist, und ihre Verfahren oder gar das System ändern.

Turing offenbart seiner Verlobten Joan Clarke gegenüber seine Homosexualität. Als diese trotzdem mit ihm zusammenbleiben will, weist er sie zurück.

1951:
Bei Turing zu Hause wird eingebrochen. Da er bei der Polizei angibt, dass nichts gestohlen wurde, und die Polizisten wegschickt, schöpft ein Beamter Verdacht, er könnte ein Agent des russischen Geheimdienstes sein. Bei den Ermittlungen in diese Richtung kommt nun per Zufall heraus, dass Turing homosexuell ist. Er wird wegen "grober Unzucht und sexueller Perversion" verurteilt und vor die Wahl gestellt, für zwei Jahre ins Gefängnis zu gehen oder sich einer Hormontherapie zu unterziehen. Da er im Gefängnis seiner Arbeit nicht nachgehen kann, entscheidet er sich für die stark nebenwirkungsbehaftete Hormontherapie. Bei einem Besuch seiner ehemaligen Verlobten Joan Clarke erleidet er einen emotionalen Zusammenbruch. Turings Selbstmord mit 41 Jahren wird in einem Text vor dem Abspann erwähnt.

Das "Verhör" mit Detective Nock, in dem Turing ihm seine geheime Tätigkeit im Zweiten Weltkrieg erzählt, stellt die Rahmenhandlung des Films dar.

Externe Links zu diesem Film:

The Imitation Game - Ein streng geheimes Leben in der dt. Wikipedia
The Imitation Game - Ein streng geheimes Leben in der Internet Movie Database

News zu diesem Film:

  • So. 21.06.2015 16:46:
    Die Filmbiografie "The Imitation Game - Ein streng geheimes Leben" aus dem Jahr 2014 über den britischen Logiker, Mathematiker, Kryptoanalytiker und Informatiker Alan Turing erscheint am Freitag, 26. Juni 2015, auf DVD und Blu-Ray.

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