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Bei diesem Film handelt es sich um "Stereo" aus dem Jahr 2014.
Es existiert auch noch "Stereo" (1969).
 

Stereo

(Stereo)

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Deutschland , Originalsprache: Deutsch
, FSK ab 16

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***--
Ø2,00
gut, durchaus sehenswert

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"Stereo" ist ein deutscher Psychothriller des Regisseurs Maximilian Erlenwein aus dem Jahr 2014. In den Hauptrollen spielen Jürgen Vogel, Moritz Bleibtreu, Petra Schmidt-Schaller, Georg Friedrich und Rainer Bock. · "Stereo" ist eine Produktion der Frisbee Films aus Berlin in Koproduktion mit dem ZDF "Das kleine Fernsehspiel", Arte, Kaissar Film und Wildbunch Germany. Den Vertrieb in Deutschland übernahm Wildbunch Germany, den weltweiten Vertrieb betacinema. Die Uraufführung fand im Rahmen der Berlinale in der Sektion "Panorama" statt. Deutschlandweit war der Film ab dem 15. Mai 2014 zu sehen. Der DVD-Verleih begann am 4. November 2014 und der DVD-Verkauf ab 20. November 2014 durch EuroVideoMedien. Die erste TV-Ausstrahlung lief über den Pay-TV Sender Sky Select HD am 9. November 2014. Der Film wurde bei Publikum und Presse überwiegend positiv aufgenommen. So betitelte "Die Zeit" den Film als 'Ein Biest von einem Thriller'. Der Spiegel kommt zu dem Fazit, daß der Film "[...] einen der stärksten Kinomomente des laufenden Jahres dar[stellt]". · "Stereo" war einer von fünfzehn Filmkandidaten für den deutschen Beitrag um den Oscar in der Kategorie 'Bester nicht-englischsprachiger, abendfüllender Kinofilm'. Der Film wurde jedoch nicht ausgewählt. Kameramann Ngo The Chao wurde für den Kamerapreis 2015 in der Kategorie "Kinospielfilm (Kamera)" nominiert. Georg Friedrich wurde in der Kategorie "Bester Schauspieler in einer komödiantischen Rolle" für den Schauspielpreis nominiert. · Gefördert wurde die Produktion von der Filmförderungsanstalt, der Film- und Fernsehstiftung (NRW), von der mitteldeutschen Medienförderung und dem FilmFernsehFonds Bayern.

Titel zu diesem Film:

» Stereo

Filmtrailer:



Handlung:

Nach dem Rückzug ins ländliche Idyll eröffnet Erik (Jürgen Vogel) seine Motorradwerkstatt. Die freie Zeit verbringt er mit seiner Freundin Julia (Petra Schmidt-Schaller) und deren kleiner Tochter Linda (Helena Schoenfelder). Alles scheint zunächst super zu laufen, doch eines Tages taucht in dieser scheinbar heilen Welt der geheimnisvolle Unbekannte namens Henry (Moritz Bleibtreu) auf, welcher sich wie ein Parasit nicht mehr abschütteln lässt. Er provoziert Erik und treibt ihn mit seiner zynischen Art an den Rand der Verzweiflung. Doch mit diesem Problem bleibt Erik vorerst allein, denn nur er kann den geheimnisvollen Unbekannten sehen und hören. Es wird für Erik trotzdem nicht besser, als Gaspar (Mark Zak) mit seinem Gefolge auftaucht und ihn zwingt, bei illegalen Machenschaften gegen einen anderen Gangsterboss namens Keitel mitzumischen. Er fühlt sich massiv in die Ecke gedrängt und muss eine Entscheidung treffen, ob er Henry vertrauen soll und seine Hilfe annimmt, oder ob er die Erpresser alleine bekämpfen soll. Schließlich lehnt Erik die Zusammenarbeit ab. Beim Besuch einer psychiatrischen Klinik erhält Erik die Adresse einer Heilerin, (Valery Tscheplanowa) die er unmittelbar danach in einer heruntergekommenen Hochhaussiedlung aufsucht. Die Heilerin versucht, Erik mit Hypnose und Akupunktur zu behandeln. In der hochemotional aufgeheizten Situation schafft Henry es jedoch, Erik die Behandlung abbrechen zu lassen. Bei einem Treffen mit Keitels Unterhändlern verrät Gaspar diesen, aufgrund Eriks mangelnder Kooperationsbereitschaft, dessen Aufenthaltsort und weitere Details, um im Gegenzug von Keitels Todesliste gestrichen zu werden. Die beiden Unterhändler stimmen zum Schein zu, wollen Gaspar nach dem Verrat jedoch auf schriftliche Anweisung Keitels töten. In dem Moment öffnet sich das Tor zu dem Raum, in dem das Treffen stattfindet. Man erfährt jedoch nicht, wie die Situation weitergeht. Gaspar sucht Erik erneut mit Gefolge auf, um mit ihm die Details zum besprochenen Vorhaben gegen Keitel nochmals zu bestätigen. Erik weiß anscheinend nichts von einer solchen Vereinbarung. Gaspar versteht Eriks Verhalten nicht und zeigt ihm im mitgebrachten Transporter die Leichen von Keitels Unterhändlern. Er behauptet, Erik sei Thomas "Zille" Zilewski und er hätte die beiden umgebracht. Er erpresst ihn mit der Drohung, Keitel würde Linda, Julia und ihren Vater Wolfgang (Rainer Bock) umbringen, wenn Zilewski entgegen der Abmachung nicht mitmache. Erik entschließt sich mitzumachen, zumal er lediglich als Ablenkung in Keitels Club anwesend sein soll. Erik sucht verzweifelt die Heilerin nochmals auf. Dabei behauptet Henry vehement, ein Teil von Erik zu sein. Sie behandelt ihn diesmal intensiv mit Akupunktur. Während der Behandlung wandelt sich Eriks Charakter zeitweise in Henrys Zynismus. Parallel dazu werden Julia, Linda und Wolfgang aus Julias Haus entführt. Am Ende der Behandlung verbleibt eine Nadel in Eriks Nacken. Ein alter Mann im Rollstuhl, der in der Wohnung der Heilerin anwesend ist, erklärt Erik mit russischem Akzent, dass er während der Behandlung seinen wahren Charakter offenbart hat und nicht Henry, sondern Erik die Hirnkrankheit sei. Die verbleibende Nadel blockiere nun seinen wahren Charakter. Erik könne sie jederzeit entfernen, um endgültig und unwiderruflich in sein wahres Ich zu wechseln. Erik hat Angst davor und belässt die Nadel an Ort und Stelle. Beim Betreten des düsteren Unterweltclubs wird Erik über die Videoüberwachung von Keitels Männern erkannt. Henry überzeugt ihn, besser zu verschwinden, aber es ist zu spät. Eriks Fluchtversuch endet auf der Männertoilette. Der gehbehinderte Keitel, unwissend ob Eriks Gehirnkrankheit, eine Falle und fordert Verstärkung an. Er schickt einen Schläger zu Erik, um die Lage zu sondieren. Die Entführten werden zu Keitel gebracht. Er presst aus Linda die Information heraus, dass Erik nicht ihr Vater ist und lässt sie wegbringen. Die verzweifelte Julia und ihr Vater bleiben bei Keitel. Als Wolfgang damit droht, dass er Polizist sei, lässt Keitel ihn niederschlagen. Erik wird blutig in der Toilette zusammengeschlagen. Am Boden liegend fleht Erik Henry um Hilfe an. Dieser stellt jedoch als Bedingung, dass Erik zugibt, dass sein neues Leben eine Lüge sei. Nach kurzem Zögern gibt Erik nach und zieht die verbleibende Akupunkturnadel aus seinem Nacken. In einer Rückblende stellt sich heraus, dass Erik tatsächlich der zynische Verbrecher Zille ist. Er warnt Henry, der in Wirklichkeit sein rechtschaffenen Bruder war, dass er und seine Frau mit Zille fliehen müssen, da sich dieser mit Keitel angelegt habe. Keitels Männer dringen daraufhin in das Haus ein und töten Henry und seine Frau. Zille kann fliehen. Zille steht auf und erschlägt seinen bewaffneten Peiniger in der Toilette. Über dessen Walkie-Talkie informiert Zille Keitel, nun zu ihm zu kommen. Gaspars Truppe liefert sich ein Feuergefecht mit Keitels Männern und gewinnt die Oberhand. Beim Showdown in Keitels Büro stehen sich dieser mit Julia als Schutzschild, Zille, Gaspar und Hansen (Paul Faßnacht) in einem Mexican standoff gegenüber. Zille verleugnet seine Liebe zu Julia, um Keitel davon zu überzeugen, er habe nichts gegen ihn in der Hand, legt seine Waffe nieder und schlägt einen Deal vor, dass Gaspar, Hansen und Zille Keitels Geschäfte übernehmen und sich dieser zur Ruhe setzt. Keitel durchschaut die Finte und es kommt zur Schießerei, bei der alle außer Julia, Wolfgang und Zille umkommen. Zille wurde jedoch schwer verwundet, schafft es aber mit Linda, Julia und Wolfgang bis zum Ausgang des Clubs. Zille bricht noch drinnen alleine zusammen, während die Anderen fliehen und die Ausgangstür ins Schloss fällt. Ein letztes Mal erscheint ihm Henry, diesmal als sein Bruder und raucht mit ihm eine letzte Zigarette. Julia reißt die Clubtür von außen auf, zieht Zille heraus und fährt mit ihm auf dessen Motorrad weg. Nochmal sieht man Zille verletzt und grinsend an der Wand lehnen, womit das Ende zwei Interpretationen ermöglicht.

Externe Links zu diesem Film:

Stereo in der dt. Wikipedia
Stereo in der Internet Movie Database

News zu diesem Film:

  • Di. 07.06.2016 10:42:
    ARTE zeigt den deutschen Psychothriller "Stereo" aus dem Jahr 2014 mit Jürgen Vogel, Moritz Bleibtreu und weiteren am Donnerstag, 9. Juni 2016, um 23:05 Uhr als Free-TV-Premiere.

Fernsehausstrahlungen zu diesem Film:

· Do. 09.06.2016 23:05-00:35 ARTE Free-TV-Premiere
· Di. 22.11.2016 00:00-01:30 ZDF

Positionen in Toplisten:

Filme des Jahres 2014:
· September 2017: Platz 28 (Note 2,00, eine Stimme, 6x aufgerufen)
· August 2017: Platz 21 (Note 2,00, eine Stimme, 6x aufgerufen)
· Juli 2017: Platz 21 (Note 2,00, eine Stimme, 6x aufgerufen)

Bewertung dieses Films durch Nutzer:

Bewertungsdurchschnitt: 2,00 (eine Stimme) Bewertungssterne: 3 von 5Bewertungssterne: 3 von 5Bewertungssterne: 3 von 5
Fazit: Gut, durchaus sehenswert.

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