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Nobody Wants the Night

(Nadie quiere la noche)

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Spanien, Frankreich, Bulgarien , Originalsprache: Englisch, Inuktitut

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(Regie)

(Drehbuch)

(Produktion)
(Produktion)

(Musik)

(Kamera)

(Schnitt)

: Odaq
: Henson (Erzähler)
: Lucius
: Spalding
: Ninq
: Bram
: Frand
: Allaka
: Josephine Peary
: Njal
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"Nobody Wants the Night" (Originaltitel: "Nadie quiere la noche"; dt. Übersetzung "Niemand will die Nacht") ist ein spanisch-französisch-bulgarisches Biopic von Isabel Coixet aus dem Jahr 2015. Der Film ist inspiriert von Josephine Peary, deren Ehemann Robert Peary die Entdeckung des Nordpols zugeschrieben wird. Die Rolle der Josephine Peary spielt Juliette Binoche. In weiteren Rollen sind Rinko Kikuchi und Gabriel Byrne zu sehen. · "Nobody Wants the Night" war der Eröffnungsfilm der 65. Berlinale und feierte am 5. Februar 2015 seine Weltpremiere.

Titel zu diesem Film:

» Nobody Wants the Night
» Nadie quiere la noche

Handlung:

1908 auf Ellesmere Island, Kanada - ca. 1000 km vom Nordpol. Josephine Peary ist fest entschlossen, in Richtung Nordpol zu reisen, um ihrem Ehemann Robert Peary auf seiner wie sie vermutet letzten Expedition möglichst nahe zu sein. Der erfahrene Polarreisende Bram warnt Josephine eindringlich vor den Gefahren des bevorstehenden Winters, ebenso die Inuit-Bewohner der Insel. Josephine jedoch treibt die Überzeugung, ihr Mann werde nie zurückkommen, so dass sie bereit ist, ihr Leben aufs Spiel zu setzen, um ihn wiederzusehen. Sie redet Bram ins Gewissen, der ihr und ihrem Mann Treue geschworen habe und bringt ihn letztlich dazu, die Reise mit ihr anzutreten.

Ihr Ziel ist das Basislager, wo Peary und seine Begleiter bekanntlich zuletzt Station machten. Mit Hundeschlitten, begleitet von zwei Inuit, dem jüngeren Odaq und dem älteren Ninq, ziehen sie los. Im Gepäck haben sie unter anderem die edle Garderobe von Mrs. Peary wie auch ihr Grammophon und einen Picknickkoffer mit Porzellantellern und Silberbesteck. Nach kurzer, beschwerlicher Reisezeit gerät einer ihrer Schlitten in eine Schneelawine, mindestens ein Hund stirbt. Bald darauf kehrt Odaq um, weil er zurück zu seiner Familie möchte. Wenig später drängt Bram zur Umkehr - vor ihnen liegt eine Fläche von Treibeis, die man wohl mit Kanus überqueren könne, nicht jedoch mit ihren Schlitten. Josephine und Bram geraten erneut in Streit über Sinn und Unsinn dieser Reise. Unter Tränen fleht Josephine Bram an, mit ihr weiterzugehen und droht, die Reise allein fortzusetzen. Bram gibt nach und sie bewegen sich zunächst mit Schlitten, später zu Fuß in Schneeschuhen über das Eis. Bei dem Versuch, Josephine sicher über eine Stelle zu führen, auf der sie es plötzlich mit der Angst zu tun bekommt und keinen Schritt weitergehen möchte, bricht Bram ein und taucht im eiskalten Wasser unter. Ninq und Josephine gelingt es, ihn herauszuziehen. Er ist jedoch so stark unterkühlt, dass er wenige Zeit später stirbt. Nachdem sie ihn begraben haben, ziehen Ninq und Josephine weiter und erreichen schließlich das Basislager. Statt ihres Ehemanns trifft Josephine auf seinen ehemaligen Begleiter in jämmerlichem Zustand und schickt ihn gemeinsam mit den anderen zurück nach Ellesmere Island, während sie in der Hütte auf die Rückkehr ihres Mannes warten will.

Anders als gedacht bleibt sie jedoch nicht allein - Allaka, eine junge Inuit-Frau, die in einem Iglu nahe der Hütte lebt, wartet offenbar ebenfalls auf die Rückkehr von "Peary Mann". Bald versteht Josephine die Beweggründe der jungen Frau - sie bekommt ein Kind von Peary. Josephine verzehrt sich vor Eifersucht und Verzweiflung.

Die zunehmend extremer werdenden Wetterbedingungen bringen die beiden Frauen nichtsdestotrotz zusammen. Tag um Tag vergeht, die Polarnacht setzt ein und wird bekanntlich für mehrere Monate andauern. An Jagen ist nicht mehr zu denken, ihre Essensvorräte brauchen sich nach und nach auf. Ohne Allakas Kenntnisse und Erfahrung könnte Josephine nur kurze Zeit überleben. Inmitten eines Schneesturms, der die Hütte zerstört und beide Frauen in das Iglu zwingt, bringt Allaka ihr Kind zur Welt. Sie nennt es "Sohn von zwei Frauen".

Einige Zeit nach der Geburt fallen Josephine und Allaka in einen Tage andauernden Dämmerzustand. Sie werden schließlich von Henson geweckt, der gekommen ist, um Josephine zurück nach Ellesmere Island zu bringen. Ihr Mann habe den Nordpol letztlich erreicht und sei mittlerweile wohlbehalten zurück in Ellesmere Island. Für den Rückweg gibt es allerdings nur Platz und Essen für zwei Personen. Josephine kämpft verzweifelt gegen Henson an, weil sie Allaka auf keinen Fall zurücklassen will. Henson versichert ihr jedoch, dass sie allein zurechtkommen würde. Schweren Herzens lässt sich Josephine schließlich darauf ein und sie treten die Rückreise zu zweit an, während Allaka zurückbleibt.

Wie man aus dem Abspann erfährt, lebte Josephine Peary bis zum Jahr 1955, ihr Mann starb 1920 in Washington, D.C. Dass er tatsächlich den geografischen Nordpol erreicht hat, ist bis heute umstritten.

Externe Links zu diesem Film:

Nobody Wants the Night in der dt. Wikipedia
Nobody Wants the Night in der Internet Movie Database

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