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Bei diesem Film handelt es sich um "Liebe" aus dem Jahr 2012.
Es existiert auch noch "Liebe" (1971).
 

Liebe

(Amour)

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Frankreich, Deutschland, Österreich , Originalsprache: Französisch
, FSK ab 12

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(Regie)

(Drehbuch)

(Produktion)
(Produktion)
(Produktion)
(Produktion)

(Musik)
(Musik)

(Kamera)

(Schnitt)
(Schnitt)

: Georges
: Anne
: Eva
: Alexandre
: Geoff
: Ehemann der Concierge
: Concierge
: Pflegerin
: Pflegerin
: Polizist
: Polizist
: Nachbarin
: Sanitäter
: Sanitäter
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Liebe (Originaltitel Amour, englischsprachiger Festivaltitel Love) ist ein Spielfilm des österreichischen Regisseurs und Drehbuchautors Michael Haneke aus dem Jahr 2012. Das kammerspielartige Drama handelt von einem pensionierten, gutsituierten Pariser Ehepaar (dargestellt von Jean-Louis Trintignant und Emmanuelle Riva), dessen Liebe auf die Probe gestellt wird, nachdem die Frau einen Schlaganfall erlitten hat. Das Drehbuch zu Liebe wurde laut Haneke durch eigene Erlebnisse in seiner Familie inspiriert. Der Film ist eine Produktion der französischen Les Films du Losange, des deutschen X-Filme Creative Pool und der österreichischen Wega Film. · Hanekes Film wurde am 20. Mai 2012 im Rahmen des Wettbewerbs der 65. Internationalen Filmfestspiele von Cannes uraufgeführt und gewann mit der Goldenen Palme den Hauptpreis des Festivals. Es folgten zahlreiche weitere internationale Auszeichnungen, darunter 2013 der Oscar und Golden Globe Award jeweils als bester fremdsprachiger Film, zwei BAFTA Awards und fünf Césars. Im September 2012 war Liebe als offizieller Kandidat Österreichs auf eine Nennung in der Oscar-Kategorie Bester fremdsprachiger Film ausgewählt worden. · In Deutschland lief Liebe am 20. September 2012 in den Kinos an, in Österreich einen Tag später. Der Kinostart in der Schweiz erfolgte am 4. Oktober 2012.

Titel zu diesem Film:

» Liebe
» Amour

Handlung:

Die Feuerwehr bricht in einem Mehrfamilienhaus eine Wohnungstür auf, nachdem die Nachbarn schon lange Zeit die Mieter nicht mehr gesehen haben. Polizeibeamte stoßen auf eine mit Klebeband versiegelte Tür. Als sie diese öffnen, finden sie die Leiche einer älteren Frau, die schon längere Zeit tot zu sein scheint. Der Leichnam ist auf dem Bett drapiert, festlich bekleidet und mit Blumen geschmückt.

In einer Rückblende werden die Mieter der großbürgerlichen Altbauwohnung mit Flügeltüren, holzvertäfelten Wänden und einem Konzertflügel vorgestellt - das nach vielen Ehejahren immer noch zärtlich miteinander verbundene Paar Georges und Anne. Beide sind kultiviert, um die 80 - Anne hat als Klavierlehrerin gearbeitet. Beide kehren eines Abends gutgelaunt von einem Schubert-Konzert von Annes früherem Schützling Alexandre im Théâtre des Champs-Élysées nach Hause zurück. Dort stellen sie fest, dass erfolglos versucht wurde, in ihre Wohnung einzubrechen. Anne findet die Nacht über keinen Schlaf. Als das Ehepaar am nächsten Morgen gemeinsam frühstückt, fällt Anne plötzlich in einen katatonischen Zustand. Sie starrt für einige Minuten schweigend ins Leere und es gelingt ihr nicht mehr, Tee in ihre Tasse einzugießen. Diese Begebenheit verunsichert das Paar sehr.

Ein Arzt stellt bei Anne eine verengte Halsschlagader fest. Sie erleidet in der Folge einen Schlaganfall und kehrt nach einer fehlgeschlagenen Operation im Krankenhaus nach Hause zurück. Ab dahin ist Annes rechte Körperhälfte gelähmt und sie ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Sie hegt offen gegenüber ihrem Ehemann Suizidgedanken, obwohl sich Georges aufopferungsvoll um Anne kümmert. Er hilft ihr beim Ankleiden, bei allen täglichen Verrichtungen und bei der Krankengymnastik. Später stellt Georges zeitweise zwei Pflegerinnen ein, entlässt eine davon aber, nachdem diese Anne lieblos und routiniert behandelt hatte.

Mit dem Fortschreiten von Annes Krankheit beginnt sich das Paar zunehmend zu isolieren, darunter auch von der verzweifelten Tochter Eva. Diese lebt mit ihrer Familie in London und sähe ihre Mutter besser in einem Pflegeheim aufgehoben. Georges will Anne, wie versprochen, bis zum Tod in der gemeinsamen Wohnung weiterpflegen. Anne kann sich kaum noch artikulieren, weigert sich zu Essen und zu Trinken oder ruft stundenlang um Hilfe. Georges erlebt Tag- bzw. Albträume. Er verliert die Beherrschung und ohrfeigt Anne, als sie sich eines Tages weigert, das mit einer Schnabeltasse zugeführte Wasser zu trinken und stattdessen ausspuckt.

Als Georges eines Tages beim Rasieren erneut Hilferufe seiner Ehefrau vernimmt, setzt er sich zu ihr ins Schlafzimmer. Er erzählt ihr zur Beruhigung eine Geschichte aus seiner Jugend, als er unter Diphtherie litt. Dann erstickt er Anne plötzlich mit einem Kopfkissen. Georges kauft Blumensträuße, dekoriert das Bett seiner getöteten Frau und versiegelt von außen das Zimmer. Später fängt Georges eine Taube ein, die sich in den Flur verirrt hat, nachdem er eine erste zuvor verscheucht hatte. Er lässt das Tier aber frei und hinterlässt Briefe. In einer letzten Halluzination sieht Georges seine verstorbene Ehefrau an der Spüle stehen. Anne fordert ihn auf, mit ihr auszugehen. Georges nimmt daraufhin seinen Mantel und folgt ihr aus der Wohnung.

Eva läuft später, ganz in schwarz gekleidet, durch die leere Wohnung und nimmt auf dem Sessel des Vaters Platz.

Externe Links zu diesem Film:

Liebe in der dt. Wikipedia
Liebe in der Internet Movie Database

News zu diesem Film:

  • Do. 18.09.2014 19:38:
    Die ARD zeigt den Spielfilm "Liebe" des österreichischen Regisseurs und Drehbuchautors Michael Haneke aus dem Jahr 2012 als Free-TV-Premiere am Sonntag, 21. September 2014, um 21:45 Uhr.

Fernsehausstrahlungen zu diesem Film:

· So. 21.09.2014 21:45-23:45 ARD Free-TV-Premiere
· Sa. 27.02.2016 22:00-00:00 BR
· Di. 06.09.2016 22:10-00:10 WDR
· Mi. 22.03.2017 23:30-01:30 BR
· Mo. 19.06.2017 00:15-02:18 ARD
· Do. 22.06.2017 23:45-01:45 SWR
· Mi. 04.10.2017 20:15-22:15 ARTE
· Fr. 06.10.2017 00:45-02:50 ARTE
· Fr. 13.10.2017 13:50-15:50 ARTE

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