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Der große Trip - Wild

(Wild)

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USA , Originalsprache: Englisch
, FSK ab 12

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(Regie)

(Drehbuch)

(Produktion)
(Produktion)
(Produktion)

(Kamera)

(Schnitt)
(Schnitt)

: Cheryl Strayed
: Barbara "Bobbi" Grey, Cheryls Mutter
: Paul, Cheryls Ex-Ehemann
: Leif
: Jonathan
: Greg
: Aimee
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Der große Trip - Wild ist ein US-amerikanischer Spielfilm des Regisseurs Jean-Marc Vallée, der die Erlebnisse einer jungen Frau während ihrer Weitwanderung auf dem Pacific Crest Trail im Westen der USA erzählt. Der Film basiert auf den Erfahrungen der US-Amerikanerin Cheryl Strayed, die sie in ihrem Buch Der große Trip: Tausend Meilen durch die Wildnis zu mir selbst niederschrieb. Im Film wird sie von Reese Witherspoon verkörpert. · Der große Trip - Wild wurde erstmals am 29. August 2014 auf dem Telluride Film Festival in Colorado gezeigt, in den nordamerikanischen Kinos ist er seit dem 5. Dezember zu sehen. In den deutschen Kinos lief der Film am 15. Januar 2015 an.

Titel zu diesem Film:

» Der große Trip - Wild
» Wild

Filmtrailer:



Handlung:

Nach einigen Schicksalsschlägen in ihrem Leben, unter anderem dem Tod ihrer Mutter Bobbi, Heroin-Konsum, einem wahllosen Sexualleben und der Scheidung von ihrem Ehemann Paul beschließt die 26-jährige Cheryl einen neuen Lebensabschnitt zu starten.

Dazu möchte sie, angeregt durch einen zufällig in einem Outdoor-Geschäft gefundenen Reiseführer, allein und ohne Vorkenntnisse dem Pacific Crest Trail folgen, einem durch die Wildnis Kaliforniens, Oregons und Washingtons führenden Weitwanderweg. Auf dieser rund 1.600 Kilometer langen Wanderung begegnet sie verschiedenen Personen, muss den Naturgewalten trotzen und mit den Strapazen der Wanderung fertigwerden. Vor allem muss sie in der Auseinandersetzung mit sich selbst ihr bisheriges Leben ordnen und eine positive Struktur finden.

Der Film beginnt während der Wanderung und bezieht Cheryls Vergangenheit durch Rückblenden nach und nach ein: die enge Beziehung zur alleinerziehenden Mutter, die Kindheit in materieller Armut, die gemeinsamen Schritte in Richtung sozialer Aufstieg. Die Rückblenden sind zunächst nur kurze Gedankensplitter, erst im Laufe des Films kann Cheryl sich auf ihre Vergangenheit ganz einlassen und findet Zusammenhänge. Diese führen zu einem verklärten Bild der Mutter Bobbi, die in Cheryls Erinnerung singt und tanzt, kitschige Lebensweisheiten verbreitet und die kleine Familie mit Großzügigkeit zusammenhält. Als Bobbi sich zusammen mit ihrer Tochter am College einschreibt und dank ihrer Lebenserfahrung und Energie nur Bestnoten schreibt, endet kurz danach der gemeinsame Weg durch den Krebstod der Mutter. Cheryls Leben bricht zusammen.

Ihren Ex-Mann kann sie sich als Freund erhalten, die Scheidung feiern sie mit einem gemeinsamen Tattoo und er unterstützt sie auf der Wanderung durch Pakete mit abgesprochenem Inhalt, die sie an wichtigen Wegpunkten erwarten.

Cheryl schleppt sich mit einem viel zu großen und zu schweren Rucksack voll mit unnützer Ausrüstung, aber ohne Brennstoff für ihren Kocher durch die Wüste. Sie trifft Menschen, von denen sie Hilfe bekommt und solche, die bedrohlich wirken. Verschiedene andere Wanderer sind immer mal wieder Gesprächspartner nach langen Tagen allein. Wegen ungewöhnlich viel Schnees muss sie einen Teil der Strecke mit dem Bus fahren, wagt sich dann aber wieder in die schneereichen Hügelketten, die auf dem Weg nach Norden langsam in Urwälder übergehen. Der Film endet am Columbia River, der Grenze zwischen Oregon und Washington. An der Bridge of the Gods spricht Cheryl abschließend die letzten Worte aus dem Buch.

Die sie umgebende Natur spielt keine Rolle. Auch andere Personen auf der Wanderung kommen nur in kurzen Szenen vor. Der Film kreist fast ausschließlich um Cheryls Person. Als mythischer Begleiter taucht an körperlich und spirituell wichtigen Stellen mehrmals ein Rotfuchs auf.

Die Atmosphäre des Films wird durch die Musik mitgeprägt. Wesentliche Beiträge stammen aus den 1970er und 1980er Jahren von Simon & Garfunkel oder der Pat Metheny Group. Jüngere Songs stammen von Lucinda Williams oder Portishead. El cóndor pasa von Simon & Garfunkel dient als Leitmotiv und wird unzählige Male angespielt, bis es erst zum Abspann erstmals über die charakteristischen Takte hinauskommt.

Externe Links zu diesem Film:

Der große Trip - Wild in der dt. Wikipedia
Der große Trip - Wild in der Internet Movie Database

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