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Akte Grüninger - Die Geschichte eines Grenzgängers

(Akte Grüninger)

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Schweiz und Österreich , Originalsprache: Deutsch und Schweizerdeutsch

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(Regie)

(Drehbuch)

(Produktion)
(Produktion)

(Kamera)

(Schnitt)
(Schnitt)

: Valentin Keel
: Ernst Kamm
: Heinrich Rothmund
: Walter Härtsch
: Jüdin
: Anton Schneider
: Paul Grüninger
: Alice Grüninger
: Alfons Eigenmann
: Ernest Prodolliet
: Ida Kreutner
: Robert Frei
: Sidney Dreifuss
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"Akte Grüninger - Die Geschichte eines Grenzgängers" ist ein Schweizer Spielfilm, der für das Schweizer Fernsehen produziert wurde. Der Fernsehfilm thematisiert die Ereignisse im Spätsommer 1938, als Paul Grüninger bis zu 3600 jüdischen Flüchtlingen aus Deutschland und Österreich das Leben rettete, indem er ihnen durch Vordatierung der Einreisevisa die Einreise in die Schweiz ermöglichte. Stefan Kurt spielte unter der Regie von Alain Gsponer die Titelrolle. Die Uraufführung fand 2014 im Rahmen des Wettbewerbs der Solothurner Filmtage statt.

Titel zu diesem Film:

» Akte Grüninger - Die Geschichte eines Grenzgängers
» Akte Grüninger

Handlung:

Im August 1938 schliesst die Schweiz ihre Grenzen für jüdische Flüchtlinge. Weiterhin gelangen Hunderte von Menschen ohne gültiges Visum über die Grenze, insbesondere aus Deutschland und Österreich. Die Überprüfung der nach damaligem Schweizer Recht illegalen Grenzübertritte leitet der Chef der Schweizer Fremdenpolizei, Heinrich Rothmund. Dieser beordert Polizeiinspektor Robert Frei, einen skrupellosen und obrigkeitsgläubigen Beamten, in den Kanton St. Gallen, wo die meisten Grenzübertritte stattfinden. Diese scheinen von Teilen der Bevölkerung getragen zu werden, mit der Zustimmung des St. Galler Polizeihauptmanns, Paul Grüninger. Freis Ermittlungen erhärten den Verdacht, dass Polizeihauptmann Grüninger jüdischen Flüchtlingen ohne gültige Visa die Einreise erlaubt, Dokumente verfälscht und Flüchtlinge gar selbst illegal über die Grenze in die Schweiz bringt. Grüninger ist zwar geständig, doch handle er damit seines Erachtens nicht gegen das Gesetz und somit gegen die Staatssicherheit. Seine Beweggründe beruhen zudem auf reiner Menschlichkeit. Grüningers Uneinsichtigkeit und der Anblick der hilfesuchenden Flüchtlinge lassen bei Frei Zweifel an der Richtigkeit seines Auftrags aufkommen.

Als Frei seinen Bericht schreibt, ist er in einem Gewissenskonflikt. Er will nicht dafür verantwortlich sein, dass die Juden zurückgeschickt werden und in ein Konzentrationslager kommen. Als Frei wissen will, warum arme Schweizer den Flüchtlingen helfen, erklärt Grüninger: «Die Leute fallen den Juden nicht um den Hals, aber sie lassen sie auch nicht vor der eigenen Tür verrecken.»

Durch Verhören von Fluchthelfern erfährt Frei die Namen von Mitwissern, unter denen sich auch eine Bekannte des sozialdemokratischen Regierungsrats Keel befindet. Als korrekter Beamter stellt Frei seinen Bericht fertig. Als Mensch sucht er aber nach einem Weg, um den Juden zu helfen, ohne seine Pflichten zu verletzen.

Schließlich konfrontiert er Keel mit seinem Bericht und fordert ihn auf, sich beim Bundesrat für Grüninger einzusetzen. Keel weist darauf hin, dass viele Schweizer die Augen verschließen und das Reden lieber solchen wie dem Rothmund überlassen. Sie einigen sich darauf, dass Keel das Thema im Bundesrat ansprechen wird und Frei seinen Bericht solange zurückhalten wird.

Bei einem vertraulichen Gespräch wird Keel auf die politische Realität hingewiesen: In der Schweiz herrscht eine Ausländerfeindlichkeit, die zunehmen wird, wenn mehr Juden kommen. Die politische Entscheidung lautet, dass Grüninger bestraft werden muss und Keel nun Grüninger fallen lassen muss.

Frei wird von Rothmund beauftragt, den Untersuchungsrichter zu unterstützen, damit Hauptmann Grüninger für seine Verbrechen zur Rechenschaft gezogen wird. Rothmund erklärt, dass die Sicherung der Grenze in den nächsten Jahren die wichtigste Aufgabe sein wird. Als Frei darauf hinweist, dass die zurückgewiesenen Flüchtlinge ins Konzentrationslager geschickt werden, sagt ihm Rothmund, dass diese Frage ausserhalb seiner Kompetenz sei. Schließlich erläutert Rothmund den politischen Hintergrund: «Wenn die europäischen Länder alle einander zerfleischt haben, sind wir ein blühendes Land.»

Grüninger wird verhaftet, seine Helfer werden dazu aufgefordert, gegen ihn auszusagen. Als der Untersuchungsrichter das Flüchtlingsheim räumen lässt, listet er nur die Namen der Flüchtlinge auf und überlässt es Bern zu entscheiden, wer zurückgeschickt werden muss.

Externe Links zu diesem Film:

Akte Grüninger - Die Geschichte eines Grenzgängers in der dt. Wikipedia
Akte Grüninger - Die Geschichte eines Grenzgängers in der Internet Movie Database

Fernsehausstrahlungen zu diesem Film:

· Mi. 15.03.2017 00:05-01:35 ORF2 Akte Grueninger

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